Ich habe mich im Herbst 2025 für eine Femto-LASIK entschieden.
Vorher hatte ich -1,5 Dioptrien auf beiden Augen, ohne Hornhautverkrümmung.
Brille und Kontaktlinsen nervten mich vor allem beim Sport und im Alltag.
Nach langer Recherche und mehreren Empfehlungen habe ich den Schritt gemacht.
Dabei habe ich mich für die Augenarztpraxis Anita Lis-Kowalczyk im Facharztzentrum Freudenstadt entschieden.
Vorbereitung und OP
Zuerst fand eine Eignungsprüfung statt, um grundsätzlich zu klären,
ob ein solcher Eingriff bei mir überhaupt möglich und sinnvoll ist.
Erst nach bestandener Eignungsprüfung folgte die ausführliche Voruntersuchung:
Hier wurden die Augen detailliert vermessen (Hornhautdicke, Pupillengröße, genaue Fehlsichtigkeit usw.),
die Eignung bestätigt und alle Risiken offen besprochen.
Die Ärzte und das Team waren durchweg nett und einfühlsam – sie haben alles gut erklärt,
und ich habe mich die ganze Zeit sicher und gut aufgehoben gefühlt.
Der Eingriff selbst dauerte nur ca. 20 Minuten für beide Augen.
Nach betäubenden Tropfen fixiert man den Blick auf ein Fixierlicht.
Zuerst wird das Auge mit einem Saugnapf sanft fixiert,
dann erstellt der Laser den Flap: Man spürt leichten Druck, es wird kurz hell, aber es tut nicht weh.
Danach wird der Saugnapf entfernt, der Flap hochgeklappt (in dieser Phase sieht alles deutlich verschwommener aus),
und die Liege wird ein Stück zur Seite geschoben, um unter einem anderen Laser die eigentliche Korrektur vorzunehmen.
Auch dieser Prozess geht ziemlich schnell und man nimmt eigentlich auch nur ein helles Licht wahr. Zum Schluss wird der Flap wieder zugeklappt.
Direkt danach ist alles nochmal verschwommen, sogar etwas mehr als das was ich ohne Brille zuvor kannte.
Unmittelbar nach der OP wurde ich noch einmal ausführlich aufgeklärt,
worauf ich achten muss: auf keinen Fall die Augen reiben, bestenfalls viel schlafen und
ich bekam die Augentropfen sowie einen genauen Tropfplan mit.
Dann bekam ich eine Sonnebrille auf und fuhr mit Begleitung nach Hause.
In den ersten Stunden danach spürte ich ein Druckgefühl in den Augen,
sie waren trocken und lichtempfindlich. Ich habe viel geschlafen und die Tropfen wie vorgeschrieben genommen –
gerade gegen die Trockenheit haben die Tropfen sofort super geholfen.
Erste Tage und Wochen
Am Tag danach zur Kontrolle: Die Sicht war schon deutlich besser, aber Autofahren war noch nicht erlaubt,
weshalb ich wieder mit einer Begleitung anreisen musste.
Nach insgesamt zwei Tagen war die Sehschärfe bereits perfekt, nur das Fokussieren auf Objekte brauchte noch etwas länger.
Ab dem vierten Tag war auch das völlig normal und ich durfte wieder selbst fahren.
In den ersten Wochen habe ich viel getropft (künstliche Tränen und entzündungshemmend) - alles nach Tropfplan.
Trockene Augen waren spürbar, aber gut zu handhaben.
Nach etwa einer Woche fühlte sich alles eigentlich komplett verheilt an – nur ein leichtes Trockenheitsgefühl blieb noch übrig,
das mit Tropfen problemlos zu beheben war.
Heute, ungefähr einen Monat später, sehe ich gestochen scharf – die allgemeine Sicht ist sogar weitaus besser,
als ich sie mit Brille oder Linsen je zuvor wahrnehmen konnte. Das Gefühl, morgens aufzuwachen und alles klar zu erkennen,
ist toll. Trockene Augen habe ich nur noch selten, Halos sind praktisch weg.
Ich bin absolut zufrieden mit der Entscheidung und kann dieses Verfahren jedem empfehlen.